BSV-Blockchain für Unternehmen

Fallstudie – Twetch

Die Kombination von sozialem Gespür und der Idee eines Informationsmarktplatzes als Geschäftsidee macht Twetch zu einer neuen Art von Social Media – angetrieben von der BSV-Blockchain.

Twetch ist eine Social-Media-Anwendung, die vollständig auf BSV basiert. Alle Aktivitäten und Interaktionen werden direkt in der Blockchain ausgeführt.

„Alle sozialen Medien sind kaputt“, erklärt Josh Petty, Mitbegründer und CEO.

„Ob E-Mail, Chat oder die Nutzung sozialer Netzwerke – alles, was Sie online tun, erzeugt Informationen. Die Social Media-Unternehmen erhalten diese Daten und verkaufen sie auf die eine oder andere Weise, ohne dass Sie als Nutzer etwas davon haben. Das ist genau das, was wir mit Twetch in Angriff nehmen wollen.“

„Mit Twetch sind die Nutzer Eigentümer ihrer Daten und haben die Option, von ihren Inhalten zu profitieren“, erklärt Petty.

„In seiner jetzigen Form erinnert es sehr an Twitter. Beiträge werden aber in der BSV-Blockchain gepostet. Die Daten werden tatsächlich dort gehostet. Nutzer haben also Zugriff auf diese Daten und können sie jederzeit mitnehmen.“

Da die Daten in der BSV-Blockchain gehostet werden, kann Twetch sicherstellen, dass die Inhalte seiner Nutzer immer zugänglich bleiben – unabhängig vom Dienst selbst. Dies steht in direktem Gegensatz zu den großen Social-Media-Unternehmen, bei denen Daten oft aus verschiedenen Gründen verschwinden – Unternehmen werden geschlossen oder die Nutzer werden von der Plattform ausgeschlossen. Twetch gibt den Nutzern auch die Möglichkeit, die Verbreitung ihrer persönlichen Daten selbst zu kontrollieren.

„Wir bei Twetch glauben, dass die Menschen bereit sind, für Privatsphäre zu bezahlen. Je mehr Menschen erkennen, dass jedes Foto, das sie auf Instagram posten, von Instagram auf einer Plakatwand aufgehängt werden könnte, ohne dass der Nutzer dabei etwas verdient, desto mehr glaube ich, dass Menschen unsere Denkweise annehmen werden“, erklärt Billy Rose, CMO und Mitbegründer von Twetch.

„All diese wertvollen Informationen werden einfach so verschenkt, und nur die Plattform profitiert davon. Ich denke, dass die Menschen sich zunehmend an den Gedanken gewöhnen, für Dinge, die sie im Internet tun, sehr geringe Beträge zu zahlen, und dass sich dadurch Möglichkeiten für neue Online-Geschäftsmodelle eröffnen werden.“

Twetch basiert auf einem Netzwerk von Mikrotransaktionen, das auf die BSV-Blockchain aufbaut und von dieser erst ermöglicht wird. Skalierbar und trägt mit dem Wachstum zur Erhaltung der Blockchain bei.

„Wenn jemand mit den von Ihnen eingestellten Informationen interagiert, verdienen Sie Geld. Wenn Sie etwas posten, kostet Sie das via Mikrotransaktionen vielleicht ein oder zwei Cent. Aber wenn jemandem Ihr Beitrag gefällt, er ihn teilt oder darauf antwortet, zahlt er vielleicht ein oder zwei Cent für diese Interaktion. Sie bekommen so die Centbeträge zurück, die Sie für das Posten des Beitrags bezahlt haben“, erklärt Petty.

„Es ist ein wirklich einfacher Informationsmarkt, der am besten durch eine einfache Schnittstelle verstanden wird – wie Twitter oder jede andere Social-Media-Plattform –, aber auf BSV basiert.

Da Petty und sein Team die BSV-Blockchain als Grundlage verwendeten, konnten sie Informationen und Zahlungen nativ in verknüpfte Transaktionen einbinden. Dadurch eröffneten sich die Möglichkeiten für die Finanzierung und Skalierung ihres Produkts. Das Ergebnis, eine Plattform, auf der die Nutzer buchstäblich mit ihren Wallets abstimmen, hat schnell das Interesse bei den Autoren von Inhalten geweckt, die zuvor von anderen Plattformen ausgegrenzt wurden.

„Wir sehen ein großes Interesse von Leuten, die im Internet kreativ sind – Künstler, Designer, Fotografen und sogar einige sehr bekannte Schauspieler und Regisseure“, sagt Petty.

„Diese Art von Leuten, die der Plattform beitreten, sind meiner Meinung nach sehr unternehmerisch und experimentierfreudig, aber ich glaube, sie verstehen auch, dass sie ihre Follower und ihr Publikum nicht direkt monetarisieren können.“

Bisher haben sich mehr als 50.000 Nutzer bei Twetch registriert. Darunter auch bekannte Schauspieler wie Danny Trejo (@8279) und der Regisseur Eli Roth (@1676).

BSV als Basis für Social Media

Sowohl Petty als auch Rose hatten zuvor mit dem Gedanken gespielt, eine auf der Blockchain aufbauende Social-Media-Plattform zu entwickeln, konnten aber keine Plattform finden, die ihre Vision unterstützen würde.

„Wir hatten schon seit vielen Jahren mit der Idee gespielt, eine Anwendung wie Twitter auf der Blockchain aufzubauen, aber es gab einfach keine Blockchain, die skalierbar war oder die Dinge tun konnte, die wir brauchten – insbesondere Micro-Payments“, sagt Rose.

Durch den Einsatz von Mikrotransaktionen bietet Twetch den Inhabern digitaler Währungen eine Möglichkeit, ihre Token auszugeben und zu verwenden, ohne sie einfach gegen andere einzutauschen oder sie in Fiat-Währung zurückzutauschen.

„Mit Twetch können Menschen ihre digitalen Währungen im täglichen Leben nutzen. Es sind zwar jedes Mal nur winzige Beträge, aber es zeigt, dass die Menschen bereit sind, für das, was sie online konsumieren, zu bezahlen, egal wie klein es ist“, führt Rose aus.

Die Plattform nutzt dieses Modell der Mikrotransaktionen, um die Erstellung hochwertiger Inhalte zu fördern und negative Interaktionen oder „Trolling“ zu unterbinden. Dies ist nur mit der BSV-Blockchain möglich, da sie Micro- und Nano-Payments nativ und ohne ein Second-Layer-Netzwerk unterstützt. BSV bietet unendliche Skalierbarkeit und eine vollwertige Skriptsprache. Damit ist es die ideale Wahl für die Blockchain-Entwicklung.

„Bei BSV ist es ganz einfach: Es gibt keine künstliche Obergrenze und es gibt keine Spielereien mit dem Code – es ist ein Basisprotokoll und es ist einfach – alles andere, was darauf aufbaut, kann sehr komplex sein“, sagt Petty.

„Es gibt kreative Leute da draußen, die verstehen, dass die Zukunft auf BSV basieren wird, und dass sie nicht stagnieren wird, dass sie nicht eingeschränkt wird, dass es keine künstlichen Obergrenzen geben wird, die uns daran hindern, zu wachsen und wirklich nützliche Dinge in der Blockchain zu machen.“

Petty fügt hinzu, dass Twetch durch den Einsatz einer Social-Media-Plattform in der BSV-Blockchain den einzelnen Nutzern mehr Möglichkeiten bietet als jede andere Social-Media-Anwendung.

„Das Wichtigste ist jedoch, dass es funktioniert. Das ist das Wichtigste von allem, denn wir haben schon früher Blockchains an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Blockchains, die angesichts unserer Ansprüche nicht zusammenbrechen, sind also sehr wichtig für uns!“, betont Petty.

Petty verweist auf die Veröffentlichung des Twetch Software Development Kits [SDK] als Beweis für sein Engagement, sowohl für die Plattform als auch für das BSV-System insgesamt.

Dieses SDK ermöglicht es Nutzern und Entwicklern auf Twetch, neue Tools für den Einsatz auf Twetch zu entwickeln, einschließlich Chatbots, Post-Scheduler oder Bots, die Games gegen echte Benutzer spielen.

Twetch hat außerdem Twetch Arcade auf den Markt gebracht – einen Blockchain-basierten Game-Service, der in die Social-Media-Plattform integriert ist und nahtlos mit Micropayments in der BSV-Blockchain funktioniert.

Intuitive Benutzeroberfläche und leistungsstarke Funktionen

Dank des schnellen Wachstums und der nahtlosen Implementierung hat Twetch das Potenzial der BSV-Blockchain für Anwendungen aufgezeigt, die jeder Unternehmensgröße gewachsen sind. Während das Transaktionsvolumen im BSV-Netzwerk weiter zunimmt, wird Twetch einen immer wichtigeren Beitrag leisten – mit Support und Funktionen, die schnell auf der gesamten Plattform eingeführt werden, und mit dem Ziel, eine Vielzahl an neuen Nutzern anzuziehen.

Rose erklärt, dass Twetch ursprünglich als Anwendung für mobile Endgeräte entwickelt wurde, aber inzwischen auch auf anderen Plattformen eingesetzt wird. Die Benutzeroberfläche ist den Nutzern sozialer Medien vertraut und zielt darauf ab, jegliche Zugangsbarrieren zu beseitigen und zu zeigen, wie einfach die Interaktion mit einer Blockchain-basierten Anwendung sein sollte.

entwickeln, die aussieht, sich anfühlt und funktioniert wie eine Desktop-Anwendung.“

Das Erscheinungsbild von Twetch ist jedem vertraut, der bereits Erfahrungen mit sozialen Medien gesammelt hat. Die benutzerfreundliche Oberfläche wurde absichtlich so gestaltet, dass neue Nutzer die Plattform schnell erlernen können.

„Auf der rechten Seite der App haben wir ein wenig mehr experimentiert und einige neue Dinge ausprobiert. Wir haben eine Schnellsuche und ein Benachrichtigungsfeld sowie eine Bestenliste erstellt, die die zehn Personen mit den höchsten Einnahmen und Ausgaben auf Twetch auflistet“, sagt Rose.

„Wir experimentieren mit verschiedenen Ideen, um herauszufinden, wie wir neue Leute finden können, die auf Twetch aktiv werden, und wie wir die besten und aktivsten Nutzer auf der Plattform erfolgreich identifizieren können. Dies geschieht unter anderem durch die Erforschung von Ideen für Wettbewerbe und Anreizmechanismen, um weitere Aktivitäten auf der Plattform zu erzeugen und mehr Transaktionen im Netz zu generieren.“

Zusätzlich zu Twetch Arcade hat die Plattform auch andere leistungsstarke Tools veröffentlicht. Dazu gehört „/Pay“ – eine Funktion, die Peer-to-Peer-Transaktionen direkt in die Plattform integriert und Trinkgelder ermöglicht.

„Mit /Pay können Nutzer direkt in Twetch Zahlungen durchführen und erhalten. Es ist wie ein Terminal-Befehl, bei dem man /Pay eingibt und dann die Person nennt, die man bezahlen möchte. Man gibt dann den Betrag ein und kann sofort Peer-to-Peer eine digitale Währung an den Benutzer senden“, erklärt Rose.

„Es ist, als würde man Venmo oder CashApp direkt in Twitter – oder in diesem Fall – Twetch integrieren. Als Zahlungssystem wird BSV verwendet, d. h. das von Ihnen verwendete Wallet wird direkt für die Transaktion genutzt.“

Da Twetch selbst auf der BSV-Blockchain aufbaut, entfällt die Notwendigkeit der Integration von Drittanbieter-Zahlungsabwicklern. So können Nutzer einander einfach direkt über die App Geld senden.

Derzeit unterstützt Twetch Money Button, DotWallet und RelayX, arbeitet aber an der Zusammenarbeit mit anderen BSV-Wallets. Dies ist Teil des ehrgeizigen Expansionsplans der Unternehmensgründer.

„Ich hoffe, dass wir in 12 Monaten so weit gewachsen sind, dass wir eine Plattform haben, die die Bedürfnisse von Millionen von Nutzern erfüllen kann. Alle Mitarbeiter, die wir dafür brauchen, haben wir hier in unserem Team. Wir sind von der Vision überzeugt und bereit, hart für die Beteiligung am Unternehmen zu arbeiten.“

„Um das zu bewerkstelligen, müssen wir eine Anwendung entwickeln, die mit Lichtgeschwindigkeit agieren kann und in der Lage ist, diese Datenmenge zu verarbeiten. Für uns ist es wichtig, dass wir die Zeit haben, um das alles zu schaffen. Alle Mitarbeiter, die wir dafür brauchen, haben wir hier in unserem Team. Wir sind von der Vision überzeugt und bereit, hart für die Beteiligung am Unternehmen zu arbeiten.“

Wenn es darum geht, den etablierten Social-Media-Giganten die Stirn zu bieten, ist Twetch von seinen einzigartigen und leistungsstarken Funktionen überzeugt. Es sieht die Chance, die sich aus der Nachfrage nach einer Social-Media-Plattform ergibt, die den Nutzern die Kontrolle über ihre eigenen Daten gibt und sie von der Kontrolle oder Zensur durch private Unternehmen befreit.

„Ich denke, wir gehen einfach Schritt für Schritt an die Sache heran, Tag für Tag, und wir versuchen einfach, das bestmögliche Produkt zu entwickeln“, sagt Rose.

„Ich glaube wirklich, dass es eine riesige Marktlücke gibt, in die ein neuer Anbieter eindringen und Lösungen anbieten könnte: das ‚Deplatforming‘ von Nutzern zu beheben; es den Urhebern von Inhalten zu ermöglichen, Geld zu verdienen; vielleicht sogar einen Weg zu finden, Fake News loszuwerden. All diese Dinge können wir lösen, indem wir eine Anwendung auf BSV aufbauen.“

Weitere Anwendungsfälle

Twetch ist zwar der bekannteste Anwendungsfall für die Nutzung der BSV-Blockchain durch soziale Medien, aber bei Weitem nicht der einzige. Mit mehr als 400 Projekten, die aktiv für BSV entwickelt werden, visieren einige auch diesen Bereich an. Darunter finden sich einige vielversprechende Initiativen, von denen man in der Zukunft noch Spannendes erwarten kann.

Relica

Relica ist eine weitere Social-Media-App, die für die BSV-Blockchain entwickelt wird. Sie wurde von Daniel Street und Jeremy Street gegründet und 2020 erstmals vorgestellt.

Seitdem hat sich die App erheblich weiterentwickelt und sie wurde im Rahmen des Beta-Programms in beeindruckender Weise angenommen.

Die Plattform ist ein soziales Netzwerk zum Teilen von Bildern, das auf BSV läuft und eine ähnliche Benutzeroberfläche und Funktionalität wie Instagram hat. Der Unterschied besteht darin, dass über Relica geteilte Bilder gehasht und unveränderbar in der BSV-Blockchain gespeichert werden. Dies gibt den Nutzern die gleiche Datenhoheit wie in Diensten wie Twetch.

Die BSV-Micro-Payments sind nahtlos in den Dienst integriert, bieten Anreize für die Erstellung hochwertiger Inhalte und ermöglichen es den Nutzern, auf der Grundlage ihrer Inhalte direkt Geld von anderen zu erhalten.

Relica-Nutzer behalten die Inhaberschaft der von ihnen erstellten Inhalte und können sich frei äußern, ohne dabei befürchten zu müssen, unnötig zensiert oder von der Plattform verbannt zu werden.

Die Anwendung hat jetzt die private Beta-Phase abgeschlossen. Die Entwicklung wird fortgesetzt, um der Plattform weitere Funktionen hinzuzufügen.

Nutzer können sich für die Relica-Betaversion unter https://www.relica.world registrieren.


BSV blockchain – Social Media Use Cases


Case Study – Twetch

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